LUPOS Planung und Entwurf von ÖV-Systemen - Fahrzeugeinsatz und Angebotsplanung
Allgemeine Beschreibung des Projekts
Die
so genannte Vertiefung für Bauingenieure, Betriebswirte,
Informatiker und andere Interessierte zur Planung und zum Entwurf
von ÖPNV-Systemen setzt sich aus Vorlesungen und einer darauf
abgestimmte Projektstudie zusammen. Die Termine sind über
ein zwei Semester verteilt, für die Projektstudie müssen
die Studierenden selbst die Ergebnisse erarbeiten. Im Rahmen der
besseren Einbindung multimedialer und Selbstlernelemente in die
Lehre wurden zwei je zweistündigen Vorlesungen zur Produktionsplanung
(Fahrzeug- und Personaleinsatzplanung) bzw. zu den verschiedenen
Einsatzbereichen öffentlicher Verkehrsmittel ausgewählt,
um im Rahmen von self-study online als Online-Lernkurs umgesetzt
zu werden. In einem weiteren Schritt sollen die einzelnen Planungsschritte
anhand einer Vielzahl von Planungsunterlagen aus der Praxis (Bilder,
Zeichnungen), die durch interaktive Grafiken ergänzt werden,
anschaulich erläutert werden. Ebenso werden sich in Zukunft
die verschiedenen Fahrzeugarten und deren Einsatzbereiche multimedial
(z.B. Fahrzeugumrundung als Video, etc.) wesentlich besser präsentieren
lassen.
Die bereits jetzt enthaltenen Übungsaufgabe sollen selbständig
netzbasiert bearbeitet werden, in der folgenden Präsenzveranstaltung
müssen dann lediglich noch bestehende Fragen geklärt
werden.
Link zu den Projektseiten
http://www.uni-stuttgart.de/iev/lupos/LUPOS.HTM
Vorgehensweise bei der Projektumsetzung
LUPOS
lehnt sich in Aufbau und Funktionalität verständlicherweise
stark an den erfolgreichen, im Rahmen von 100-online umgesetzten
Online-Lernkurs LUPSE an. Daher ist die äußere Gestaltung
(Navigation innerhalb von LUPOS, Kapitelzugriff, etc.) bis auf
die erforderlichen Abweichungen und eine etwas andere Farbgebung
identisch. So konnten bei der Erstellung und Programmierung Synergieeffekte
realisiert werden, ebenfalls positiv ist der Wiedererkennungseffekt.
Einige Verbesserungen für beide Projekte sind für die
Zukunft geplant, lassen sich derzeit aber aus Zeitmangel nicht
realisieren (z. B. größeres Fenster).
Nachdem feststand, welche Teile der Vorlesungen virtuell umgesetzt
werden sollten, wurde ein grobes Konzept erarbeitet, wie dieses
am besten umgesetzt werden kann. Anschließend erfolgte die
Suche nach geeignetem Bildmaterial bzw. dessen Übernahme
aus den Vorlesungsfolien, bevor die Programmierung in HTML erfolgte.
Parallel wurden ausgewählte, zum Thema passende Übungsaufgaben
und Kontrollfragen entwickelt, so dass hier eine Vertiefung des
Erlernten sowie die Wissensanwendung und –umsetzung möglich
ist.
Aus Zeitgründen war es dabei nicht möglich, bereits
sämtliche Bereiche des späteren Online-Kurses gleich
detailliert auszuarbeiten, weshalb auf die Präsenz-Vorlesung
noch nicht verzichtet werden konnte. Im Rahmen der Umstellung
des gesamten Lehrkonzeptes („Lehre 21“) soll LUPOS
jedoch vollumfänglich integriert sein.
Probleme und Problemlösungen
Problem 1: qualifiziertes Tool für
komplexere Übungsaufgaben finden
Problembeschreibung:
Als schwierig stellte es sich heraus, ein qualifiziertes Tool
für Übungsaufgaben zu finden. Gewünscht war eines,
das auch die Überprüfung von Antworten auf komplexere
Fragestellungen – die also nicht nur mit einem einzigen
Wort, einer Zahl oder einer Auswahl aus wenigen Antwortvorschlägen
beantwortet werden können – gewährleisten konnte.
Ebenfalls war die Einblendung von kontextsensitiven Kommentaren
zum Lösungsversuch gewünscht mit Erläuterungen
zu den einzelnen richtigen bzw. falschen Lösungen.
Problemlösung:
Bisher konnte das Problem nicht mit einem der getesteten Tools
gelöst werden, vielmehr musste wieder – wie auch schon
beim Vorgänger LUPSE – auf die aufwändige HTML-Programmierung
der einzelnen Fragen und Antworten zurück gegriffen werden
– mit der Folge, dass noch lange nicht alle Fragebereiche
wie erwartet funktionieren.
Problem 2: Tool zur Überprüfung
graphischer Lösungen
Problembeschreibung:
Zumindest in einem Teil sollen die Teilnehmer auch selbst eine
Übungsaufgabe graphisch lösen. Hier galt es, ein Tool
zu finden, das eine entsprechende automatische Überprüfung
ermöglicht.
Problemlösung:
Bisher konnte kein entsprechendes Tool gefunden werden. Übergangsweise
wird die Möglichkeit angeboten, die selbst angefertigte Graphik
ausgedruckt abzugeben/zu übersenden, so dass diese manuell
überprüft wird. Daher wurde kein Tool eingesetzt.
[ Zwischenbericht eingereicht von: Ulrich Rentschler, Institut
für Eisenbahn- und Verkehrswesen ]
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